Arbeit im Atelier
Hofgut Löwenthal
Wintergarten

Abend im Atelier
Hofgut Löwenthal
Atelierraum 1

In Le Tourrel

Arbeit in ‘Le Tourrel’
‘Waldlichtung’ in unterschiedlichen Ausführungen

Waldlichtung in Arbeit

Liebe Besucher,
die Seite von Tourrel ist im Umbruch, ähnlich dem Leben selbst, das selbstverständlich in jeder Sekunde kleinste oder auch große Umbrüche bereit hält wie z.b auch meinen jüngsten Ortswechsel von Hofgut Löwenthal (Bad Nauheim) in das Atelierhaus der ehemaligen Schiffmann’schen Tuchfabrik am Stadtpark in Euskirchen.

Atelierhaus unter Eichen und Eschen

unter Platane und Blutbuche

Dinge müssen neu gewertet, überarbeitet oder weiterentwickelt und eingeordnet werden. Vieles alte ist noch nicht wieder an seinem alten oder neuen Platz und muß warten, um Aktuellem den Vortritt zu lassen, das wiederum selbst – zumindest vorläufig – auch noch nicht fertig ist und einfach angeschnitten, angedacht und eingeblendet sich einen Platz frei hält.

Gearbeitet wird an allen Ecken und Enden und es ist der Arbeitsweg, der Freude macht. In jeder Sekunde im Ziel sein – eine sehr beruhigende und höchst notwendige Einstellung, denn nur so entsteht ein Gegenpol zu der unglaublich rasant sich entwickelnden allgemeinen Beschleunigung.

Tourrel

eine Landschaft, ein Haus und mein Atelier

Spuren uralter Naturgewalten
leise Wasser und tosende,
kultivierte Nischen in zäher Arbeit
unzähliger geübter Hände
der wilden Landschaft abgerungen,
verlassen und im Verfall
von Zeit und Natur zurückerobert
und mitten darin eingebettet
halb zerfallen, halb wieder entstanden
erhalten und erneuert im Bewusstsein der Kostbarkeit
menschlicher Geschicklichkeit
– das ist Tourrel.

Zuflucht heimlicher nächtlicher Wesen
von wilden Tieren scheu umstreift
bewohnt, gestaltet und geliebt
im Wechsel der Jahreszeiten
– so lebt Tourrel.

Sicher getragen auf tiefem Puls der Zeit
Berührt von der einen Kraft
die faszinierend vielfältig sich zeigt
in eigenwilliger Gestalt,
und gespannt in freudiger Erwartung,
ihr schöpferisches Wirken bewußt zu erfahren
– so arbeitet Tourrel.

TOURREL – eine Landschaft und ein Haus

LaCascade 1

LaCascade 2

Der Fluss 1

Der Fluss 2

Das Haus

Gebändigtes Wasser

Gebändigtes Feuer

Natur-Kunstschätze von TourrelTop

Bergkristall Mirabeau Diamond
Foto: Jörg Wittig

BERGKRISTALL / Sigoyer, Sisteron, Cote d’Azur, Frankreich

Wasserklare, hochglänzende und doppelendige Bergkristalle in einer Größe von bis zu 1 cm – freistehend auf dunkler Matrix vom Fundort Sigoyer, Sisteron, Cote d’Azur, in Frankreich!
Diese Varietät des Bergkristalls wird auch als “Mirabeau Diamond” bezeichnet – ähnlich dem “Herkimer Diamond”. Sehr eigenwillige Wuchsform!

Grösse: ca. 4.2×3.8×3.7 cm

Kristallgröße: ca. 1.0 cm

Bergkristall – Kathedrale
Foto: Jörg Wittig

Bergkristall – ausgewogen
Foto: Jörg Wittig

BERGKRISTALL (Kluster), Klassischer Fundort Diamantina, Minas Gerais, Brasilien

Geometrisch perfekt ausgewogene Gruppe von klaren und gut geformten Bergkristallen.
Der Hauptkristall hat eine Länge von 18,2 cm (!) und ist verwachsen mit einigen kleineren Bergkristallen von gleichem Habitus.
Dieses sehr ästhetische Kristall-Individuum kommt von den berühmten Fundstellen um Diamantina, Minas Gerais, Brasilien.
Wuchsform, Klarheit, Licht, Schimmern und Größe dieses völlig naturbelassenen Fundes sind allesamt aussergewöhnlich. Museumsgröße (18cm plus)

18.2 × 10.1 × 7.2 cm
Größter Kristall18.20cm

Weiblicher Bergkristall
Foto: Jörg Wittig

Rosenquarz auf Rauchquarz
Foto: Jörg Wittig

Turmalin auf Rosenquarz und Bergkristall
Foto: Jörg Wittig

Amethyst Kristall

Aquamarin/Nigeria/Jos Plateau
Foto
Jörg Wittig

Turmalin Var Indigolith

Rutil Var Sagenit auf Eisenrose

Natrolith

Baryt vom Brandbachtal, Wolkenstein

Baryt und Fluorit /Grube Bäuerin

Gelb-Blau zonarer Fluorit/Frohnau

Andradit auf Fluorit und Hedenbergit

Fluorit auf Quarz / Dörfel, Annaberg
Foto: Jörg Wittig

Dadoxylon mit blauem Chalcedon/Chemnitz
Foto: Jörg Wittig

Amethyst von Purschenstein

Fresko-Achat von Röthenbach-Frauenstein
Foto: Jörg Wittig

Festungsachat von Hartmannsdorf-Frauenstein

Trümmerachat von Hartmannsdorf-Frauenstein
Foto: Jörg Wittig

Fayence-Achat/ Oberschlottwitz
Foto: Jörg Wittig

Bandachat von Röthenbach-Frauenstein
Foto: Jörg Wittig

Bandachat von Hartmannsdorf-Frauenstein

Gipskristall auf Salzkristall
Foto Jörg Wittig

Fluorit/Xinyang mit konzentrischer Struktur
Foto: Jörg Wittig

Lebendige Schätze - Die Tiere von Le TourrelTop

Jabù auf Wellen

Jabù säugt ihre Jungen

Tanjù, Jabù’s Sohn

Tanjù auf Mäusejagd

Hühner-Quartett

Bau des Bambus-Hühnerhauses

Handgearbeitete Band-Intarsien, Holz, um 1900

Der Wasserspiegel im Labor der Schöpfung -
Meisterwerkzeug der Spiegelung, Brechung und VerzerrungTop

Arche

Spiegelbilder mit Höhlenlöwen-Zahn

Achsen-Sprünge

Wachstum und Bewegung

Fächern

Triton’s Horn Detail

Südafrikanischer Turban

Kammkiemen-Schnecke ‘Stella Solaris’

Kammkiemen-Schnecke ‘Stella Solaris’

Margaretha KOHLSCHÜTTER-SIEBERTTop

12.10.1949 In Frohngau, Kreis Schleiden als drittes von zehn Kindern geboren
Eltern: Lisa Hedda Latzke, geb. Kohlschütter (Berlin) und Alfons Latzke Losiny), beide Kunsterzieher und freischaffend
1970 Abitur in der Ursulinenschule St. Angela, Bad Münstereifel
1970 – 1976 Studium der Kunst- und Werkerziehung in Mainz, Arbeit im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz als Illustratorin
1977 – 1978 Studienreferendarin in Frankfurt am Main
Februar 1977 Eheschließung mit dem langjährigen Studienfreund Udo Siebert
Juli 1977 Geburt des Sohnes Florian
Januar 1987 Geburt der Tochter Laura-Eleonore
1978-1990 Studienrätin für Kunst- und Werkerziehung am Gymnasium in Bad Nauheim
1990-2001 Studienrätin für Kunst- und Werkerziehung in der Fachschule
für Sozialpädagogik in Friedberg
Ab 2001 Künstlerische Arbeit unter dem Namen “Tourrel”

Beide Wirkungsorte des Ateliers – in Deutschland das historische Hofgut bei Bad Nauheim und das im Quellgebiet gelegene Paulushof, in Südfrankreich der historische Mas “Le Tourrel” – intensivieren das Feingefühl der Künstlerin für erhaltenswerte Tradition, wie es ihr von Künstler-Eltern und Großeltern in die Wiege gelegt wurde. Einige der im Atelier ausgestellten, handwerklich anspruchsvollen Arbeiten erzählen von einer Kindheit, die sich wunderbar einbettet in die märchenhafte Umgebung des Ateliers, das mit der Ruhe, Flora und Fauna der umgebenden Naturschutzgebiete verwächst. Von hier spannt sich der Bogen zum attraktiven südfranzösischen “Le Tourrel”, unter dessen Einfluß die Werke an essentieller Intensität gewinnen – ähnlich den Kräutern, dem Wein und den Kastanien, die auf dem steinigen Boden um “Le Tourrel” gewachsen, die Athmosphäre südlicher Sonne auf wirbelndem Wasser konzentriert in sich sammeln.

Tourrel wahrt traditionelles Handwerk bei gleichzeitiger Akzeptanz neuer Techniken und sucht nach einer Gestaltung, die gedankenloser Verschwendung entgegensteht. Bedingung hierfür sind unter anderem Kenntnisse über Material und Materialverhalten. So arbeitet Tourrel im Bereich Holz vornehmlich mit heimischem Rotbuchen- oder Ahornholz. Beide Hölzer sind aufgrund ihrer Härte und Festigkeit sehr robust und ihr hohes spezifisches Gewicht gibt auch kleineren Gegenständen noch ein angenehmes Schweregefühl. Ihre Oberfläche lässt sich vorzüglich glätten, färben und polieren. Für Brillanz und Dauerhaftigkeit der Bemalung sorgen Künstlerpigmente von höchstmöglicher Lichtbeständigkeit, die durch einen zusätzlichen UV-Filter im Schutzlack noch verstärkt wird.
Tourrel bietet Unikate mit hohem künstlerisch-handwerklichen Anspruch. Ihre Machart spricht für sich und lädt zum Innehalten, Betrachten und Bewahren ein.