Tourrel Blatt-Mahjong
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tourrel – Blatt–Mahjong
eine freie Variante des Chinesischen Ma-jongg-Spiels:
anstatt einer Mauer aus Steinen entsteht eine Hecke aus Blättern –
neben der üblichen Spielweise auch als Tastspiel für Sehende und Blinde entwickelt.

Das tourrel – Blatt-Mahjong entstand in einzigartiger Weise aus freier Kooperation von Baum/Strauch, Tier und Mensch. Mit ihm lassen sich unterschiedliche Spiele wie Memory, Quartett, Domino und Mahjong spielen – oder in hektischen Momenten allein durch Betrachten und Vergleichen Ruhe und inneres Gleichgewicht zurückgewinnen.

Der eigentliche Spielwert dieses Blatt-Mahjong liegt in seiner Natur: es wird der lebendigen Funktion des menschlichen Hirns gerecht, das durch Unterscheiden das Individuum definiert und dann erst durch Vergleichen ein möglichst ähnliches sucht. Es gibt niemals dasselbe Blatt, aber viele ähnliche.

Die Vielfalt der natürlichen Formen, Strukturen und Farben mit fließenden Übergängen erschwert eine schnelle Zuordnung der Blätter. Es liegt in ihrer Natur, ein Glied in einer Kette zu sein und damit zwei direkte Nachbarn, aber oft eben auch ein direktes Gegenüber, eben einen Zwilling zu haben. Den zu finden, macht besonderes Vergnügen.

Die Zahl der Spieler, der Blattpaare und einzelner Brückenblätter sind beliebig: als wahres Spiel-Chamäleon passt sich das Blatt-Mahjong jeder Situation, jeder Zeit, jeder Laune an und hilft, im Alltag mit Vergnügen aufmerksam Zeit- und Wissenslücken für Jung und Alt zu füllen.

Kleines Blatt-Mahjong, Ausschnitt

Kleines tourrel-Blatt-Mahjong, Kastenhälfte + Paarbeispiele

Grosses tourrel-Blatt-Mahjong

Grosses Blatt-Mahjong, Kastenhälfte

Grosses Blatt-Mahjong, Ausschnitt

Gingko – Perückenstrauch – Weissdorn

Spitzahorn – Feldahorn – Brombeere

Linde – Buntblättriger Hartriegel – ...

Bergahorn – Gemeiner Schneeball – Eiche

Espe (Aspe/Zitterpappel)
für 35 Schmetterlingsarten

Die Zitterpappel oder Espe ist eine der wichtigsten Futterpflanzen unserer heimischen Schmetterlinge. So leben etwa die Raupen der attraktivsten, und am stärksten gefährdeten Tagfalter an diesem Baum, wobei die größte Bedeutung den noch strauchförmigen Jungbäumen entlang von Wegen und an Waldrändern zukommt. Aus Gründen der Biodiversität (Artenvielfalt) sollte unbedingt auf die Rodung dieser Sträucher verzichtet werden.

Gemeiner Schneeball
bearbeitet vom Schneeballblattkäfer

Fichtentrieb
der Weg zum 1000-Füßler ist nicht weit

Die Muster sind willkürlich zusammengestellt. 18 Blatt-Paare bilden ein Memory, 36 Blatt-Paare ein Quartett-Legespiel und beliebig viele Blatt-Paare und Einzelblätter ein Domino- oder Mahjong-Spiel.
Individuelle Wünsche von Blattsorten oder Blattzuständen werden gerne berücksichtigt.

Das Haupt-Augenmerk von ATELIER tourrel liegt auf Entwickeln. Daher ist es konsequent, nicht das fertige Spiel, sondern den Erwerb von Kenntnissen, Fähig- und Fertigkeiten als Ziel und das Spiel samt Erfindung und Herstellung als Mittel zum Zweck zu sehen.

Aus diesem Grunde bietet ATELIER tourrel neben dem fertigen Blatt-Mahjong auch die Materialien zur Selbstbearbeitung und –montage zum Kauf an oder lädt ein, sich im Atelier selbst das Spiel zusammenzusetzen, da hier notwendige Geräte zum besseren Gelingen zur Verfügung stehen.


Für das Blatt-Memory eignet sich als Spielplan und zur Aufbewahrung der bewährte 2-teilige Tourrel-Rahmenkasten aus Holz. Für ein Quartett-Legespiel wird er 4-teilig angeboten.

Für die Selbstanfertigung gibt es Karten-Rohlinge aus Birke-Multiplex in den Größen 5×5 x 0,3 cm und 8×8 x 0,3 cm sowie dazu passende Bausätze für Rahmenkästen aus Buche/Birke in 2 unterschiedlichen Größen

Die sorgfältig gepressten Blätter werden geleimt, mit höchstem Druck in das Sperrholz eingepresst und abschließend mit Schutzlack überzogen. Die Blattränder und -nerven bleiben für die Fingerspitzen spürbar, sodass das Blatt-Mahjong sich vorzüglich als Tastspiel für Sehbehinderte und Blinde eignet.
Das Aufspüren und Verfolgen der natürlich gewachsenen Blattstruktur stärkt aufgrund der bestehenden Verwandtschaft insbesondere das Nervensystem des menschlichen Organismus.